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MVZ für Hämatologie und Onkologie Ulm

Verhalten bei Nebenwirkungen

Durch unser individuell abgestimmtes Therapiekonzept sind wir bestrebt, die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten. Im Arztgespräch vor Therapiebeginn informieren wir Sie detailliert über mögliche Nebenwirkungen.

Bitte rufen Sie uns sofort an bei folgenden schweren Nebenwirkungen:

  • Fieber über 38°C
  • Erbrechen
  • Wässriger Durchfall, der länger als 24 Stunden anhält
  • Blutungen (Hautblutungen, verstärktes Nasenbluten, schwarz gefärbter Stuhl)
  • Luftnot
  • Starke Schmerzen

Außerhalb der Praxisöffnungszeiten erreichen Sie uns über unsere Notfalltelefonnummer, die wir Ihnen mit Beginn der Therapie aushändigen.

Bei leichten Nebenwirkungen können Sie oft selbst etwas für die Linderung tun.

Bei Übelkeit

  • bei leichter Übelkeit unangenehme Gerüche vermeiden und für frische Luft sorgen
  • etwas Leichtes essen
  • bei stärkerer Übelkeit die Dosis der Medikamente gegen Übelkeit wie mit uns besprochen erhöhen

Bei Durchfall

  • für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen, das heißt viel Wasser, Tee oder verdünnten Fruchtsaft trinken.
  • stopfende Nahrungsmittel zu sich nehmen, wie beispielsweise geriebene Äpfel, zerdrückte Banane, dunkle Schokolade und Apfelmus. 
  • konsequente Einnahme der von uns vorbeugend verordneter Medikamente zur Durchfallbehandlung

 Bei Kreislaufstörungen und Schwindel:

  • Patienten mit Schwindelgefühlen sollten sich zunächst hinsetzen oder besser hinlegen
  • die Beine hochlagern
  • für ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen
  • Blutdruck messen, falls Gerät verfügbar